Energiekosten (Unterseite von Positionen)

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Dr. Christoph Sokolowski

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Bündnis faire Energiewende
Das "Bündnis faire Energiewende" als energiepolitisches Sprachrohr des industriellen Mittelstands

Der wdk ist als Gründungsmitglied im „Bündnis faire Energiewende“ aktiv. Dieser Zusammenschluss mittelständischer Industrieverbände  vertritt branchenübergreifend mehr als 10 000 deutsche Unternehmen mit ca. einer Million Beschäftigten und etwa 200 Milliarden Euro Jahresumsatz. Der Querschnittsverband VEA Bundesverband der Energieabnehmer vertritt zudem etwa 4.500 Unternehmen aus allen Branchen.

Warum die mittelständische Industrie faire Energiepreise braucht, erfahren Sie hier und auf der Homepage des Bündnisses.

19.09.2022
Position zur Ersatzversorgungspflicht auch gegenüber letztverbrauchenden Unternehmen

Die weit überwiegende Anzahl der energieintensiven Unternehmen aus dem Mittelstand versorgt sich mit Gas und/oder Strom über Energieliefer-Verträge, die eine Laufzeit zwischen einem Jahr und drei Jahren haben (Terminmarkt). Diese Verträge werden zwischen den letztverbrauchenden Unternehmen und den Energieversorgern abgeschlossen. Für viele Unternehmen läuft der aktuelle Energieliefervertrag zum Ende des Jahres 2022 aus. Allerdings: Für den Zeitraum ab Januar 2023 können sich viele Industriekunden nicht mehr im Terminmarkt eindecken, da es de facto (fast) keine Angebote von Energieversorgungsunternehmen mehr gibt. Deshalb empfiehlt das "Bündnis faire Energiewende", den Anspruch auf eine Ersatzversorgung auf letztverbrauchende Unternehmen auszuweiten. Denn für Industriekunden und das Gewerbe mit einem Jahresverbrauch > 10.000kWh gibt es – anders als für Haushaltskunden – keine Absicherung, über die Ersatzversorgung weiterversorgt zu werden.

12.09.2022
"Bündnis faire Energiewende" fordert Verlängerung und Anpassungen beim Energiekostendämpfungsprogramm

Das "Bündnis faire Energiewende" begrüßt in seinem Positionspapier eine Verlängerung des Energiekostendämpfungsprogramms (EKDP) und empfiehlt eine solche bis mindestens Ende 2023. Außerdem solten die Zugehörigkeit zur KUEBLL Liste, der Nachweis der Energieintensität oder ein Unternehmensverlust aufgrund der hohen Energiepreise alternative Voraussetzungen für die Beihilfe sein.

15.03.2022
Fünf-Punkte-Plan des "Bündnis faire Energiewende" zur Sicherung des industriellen Mittelstandes in Deutschland

Die Energiemärkte in Deutschland und Europa sind seit Herbst 2021 im Ausnahmezustand, mit der Folge extremer Preisausschläge nach oben. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich die Situation an den Gas- und Strommärkten noch einmal dramatisch verschärft. Die Energiepreise sind auf noch nie dagewesene Höhen angestiegen. Das wird viele Unternehmen ihre Existenz kosten.

Die mittelständische Industrie will weiter in Deutschland bestehen, um mit ihren Produkten zum Klimaschutz beitragen und Werte und Arbeitsplätze schaffen zu können, die wir auch in Zukunft dringend benötigen werden. Dazu wird eine zuverlässige Energieversorgung benötigt, zu international wettbewerbsfähigen Preisen. Daher sollten jetzt schnellstmöglich Maßnahmen ergriffen werden.